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Reformierte Kirchgemeinde
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Verwaltung
Hauptstrasse 52
4552 Derendingen

Tel. 032 682 14 61
Fax 032 682 12 21
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Öffnungszeiten

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Gottesdienste

Der Gottesdienst ist in der Gemeinde ein sozialer Moment der besonderen Art. Es geht um die Gemeinschaft mit Gott und um die von Menschen miteinander. Der „Dienst“ geschieht aber ganz anders, als wir im ersten Moment vermuten.  Nicht wir dienen Gott mit unseren Ritualen. Wir müssen ihn nicht mit dem, was wir im Gottesdienst tun „gefällig“ machen. Nein, Gott dient uns. Er lädt uns ein in eine Gemeinschaft von Menschen, die sich von seinem Geist leiten lassen will. Menschen versammeln sich im Gottesdienst, halten inne vom Tagesgeschäft und finden so  Kraft für ihre Aufgaben im Alltag.  Sie vertrauen darauf, dass Gott in diesem Moment in ganz besonderer Weise mitten unter ihnen ist. Zum Gottesdienst gehören vor allem das Hören auf Gottes Wort in Lesungen und Predigten, das gemeinsame Loben und Danken in Gebeten und Liedern und das Bitten für Anliegen von anderen Menschen.
Das Ganze kann nun recht verschieden aussehen und reicht vom „normalen“ Sonntagsgottesdienst mit oder ohne Abendmahl, über Familiengottesdienste oder spezielle Gottesdienst mit besonderer musikalischer oder thematischer Gestaltung, Tauf- und Konfirmationsgottesdienste bis hin zur Trauergottesdiensten.
Am besten Sie schauen selbst vorbei und finden in den 5 Pfarrkreisen unserer Kirchengemeinde das, was Ihr Geist und Ihre Seele brauchen.
Predigtgottesdienste
In den eher traditionell gestalteten Predigtgottesdiensten setzen wir uns mit Texten der Bibel auseinander. Es ist uns ein Anliegen, dass wir diese Texte in die Gegenwart und in unseren Alltag hineinsprechen lassen. Gebete, Lieder und die von der Organistin gespielten Orgelwerke sind weitere, wichtige Elemente dieser Gottesdienste. Einmal pro Monat feiern wir das Abendmahl.


Bild Hochzeit

Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten, Beerdigungen
In diesen Gottesdiensten feiern wir das Leben, das uns geschenkt ist. Bei der Taufe freuen wir uns über das Wunder der Geburt.
Anlässlich der Konfirmation, geben wir den KonfirmandInnen Gottes Segen und unsere Wünsche mit auf ihren Weg. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden bestätigen mit der Konfirmation, dass sie den Weg, den sie mit der Taufe eingeschlagen haben, weitergehen wollen.
Die Hochzeit feiern wir als Fest der Liebe. Im Gottesdienst kommt unsere Dankbarkeit und Freude über die Liebe zwischen zwei Menschen zum Ausdruck.
In den Trauerfeiern blicken wir auf das Leben von verstorbenen Menschen zurück. Wir nehmen Abschied, trauern miteinander, sind Gott aber auch dankbar für ein einzigartiges Leben mit allen Licht- und Schattenseiten.  

 

Taufe
Ob sie diese Seite anschauen, weil sie Eltern geworden sind? Wenn das so ist, gratulieren wir Ihnen ganz herzlich zu diesem besonderen Ereignis! Welch grosses Geschenk ist es, ein kleines Kind in den Armen zu halten, seinem Atem zu lauschen, sein Leben zu spüren…
 
Was wir in der Taufe feiern
Die Taufe ist ein sichtbares Zeichen für das „Ja“ Gottes zu einem Kind oder zu einem älteren Täufling. Sie bestätigt denen, die sie empfangen, dass Gott an ihrer Seite steht und dass sie zur christlichen Gemeinde an ihrem Ort und überall auf der Erde gehören. Wir verstehen die Taufe auch als Zeichen der Dankbarkeit der Eltern und der Familien, denen ein Kind geschenkt worden ist.
 
Im Bewusstsein, dass wir als Menschen nur über beschränkte Kräfte verfügen, vertrauen wir die Täuflinge in der Taufe Gott an. Wir tun dies in der Hoffnung, dass er den Getauften seine Liebe und Kraft schenkt und sie durch ihr Leben begleitet. Oder – in älteren Worten ausgedrückt - dass sie in Gottes Bund aufgenommen werden.
 
Mit der Taufe bekunden die Eltern ihre Absicht, den Täufling mit den christlichen Werten vertraut zu machen und sie in diesem Sinne zu begleiten und zu erziehen. In der Konfirmation haben die Jugendlichen die Gelegenheit, diesen eingeschlagenen Weg zu bestätigen.
 
Wie muss ich vorgehen, damit mein Kinde getauft wird?
Die Taufe findet in der Regel in der Gemeinde statt, in welcher der Täufling wohnt. Bitte melden sie sich frühzeitig bei der zuständigen Pfarrerin oder beim zuständigen Pfarrer. So können sie miteinander die nötigen Absprachen treffen.

Warum gehen wir nicht zur Beichte?

Die Beichte im „klassischen“ Sinn kennt die Reformierte Kirche nicht. In der katholischen Kirche etwa ist die Beichte ein Sakrament (= heilige Handlung) bei dem der/die Gläubige einem besonders Befugten (Priester/Pfarrer) seine Sünden gesteht und von ihnen los gesprochen wird. Zwingli, einer der führenden Köpfe der Schweizer Reformation wandte sich in Abgrenzung zur katholischen Praxis gegen Heiligenbilder, Prozession, Firmung, Krankensalbung und auch gegen die Beichte.  Nach reformiertem Verständnis ist die Beichte ein Bekenntnis von Schuld und Versagen vor Gott. Sie kommt in der Praxis eher als allgemeine Beichte vor. Jede/jeder Gläubige bittet im Gottesdienst im Stillen um Vergebung für all das Tun und Lassen, was sie/ihn von Gott und den Mitmenschen trennt. Eine Einzelbeichte ist möglich als persönliches Seelsorgergespräch zwischen dem Pfarrer/Seelsorger und der/dem, die das Gespräch suchen. Allgemeiner gesprochen ist die Beichte so gesehen eine Art Angebot zur Aufarbeitung belastender Vergangenheit. Pfarrer, gleich welcher Konfession, stehen unter Schweigepflicht, d.h. sie dürfen niemandem weitererzählen, was ihnen im Seelsorgegespräch oder in der Beichte anvertraut worden ist.


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Besondere Feiern

Osterfeiern
Im Zentrum der Gottesdienste über die Ostertage steht das Kreuz. Während am Karfreitag unser grosses Holzkreuz ohne Schmuck in der Kirche steht, zünden wir in der Osternacht in einer Lichterfeier auf dem liegenden Kreuz Lichter der Hoffnung an. Die Kerzen, die alle Anwesenden entzünden, machen den Kirchenraum hell. An Ostern schmücken wir das Kreuz mit mitgebrachten Blumen als Oster- und Auferstehungskreuz.



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Feiern mit Vereinen
Verschiedene Vereine aus den Dörfern (z.B. Jodler, Blasmusik) feiern mit uns Gottesdienste. Dies soll den Vereinen die Gelegenheit geben, sich in einem feierlichen Rahmen zu präsentieren. Uns als Kirche gibt es die Möglichkeit zu zeigen, dass die Kirche etwas zu bieten hat, das jeden einzelnen Menschen ansprechen will und kann.


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Lichter holen an Heiligabend
Am späten Nachmittag des 24. Dezember findet eine Kinderfeier statt. Nach dem Hören einer weihnächtliche Geschichte, können die Kinder am Christbaum ein Kerzenlicht anzünden und es in einer Laterne mit nach Hause nehmen. Das Licht der Kerzen wurde ursprünglich in Bethlehem entzündet und dann in die Schweiz gebracht.


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One Spirit (Bandprojekt)
Wenn unsere Band One Spirit in den Gottesdiensten auftritt, wird der Raum von der Ausstrahlung und der Lebensfreude junger Menschen erfüllt. Diese Feiern sind als Familiengottesdienste gestaltet. Oft feiern wir im gleichen Gottesdienst eine Taufe oder Kinder können das erste Mal an einem Abendmahl teilnehmen.


Oekumenische Feiern

Das Suchen nach dem Grund und Sinn des Lebens und die Gewissheit, dass sich Gott uns Menschen zuwendet, verbindet uns als Christen über die konfessionellen Unterschiede hinweg.
Dies drückt sich in den Gottesdiensten aus, die wir mit gemeinsam mit unserer römisch-katholischen Schwestergemeinde feiern. Der Einheitssonntag, der Dank- Buss- und Bettag, der 1. November, das Feiern eines ökumenischen Rorate-Gottesdienstes und des Gottesdienstes zum Chlauszmorge der Fantasia sind uns wichtige Anlässe.