Cédric Flury

Seniorenreise Derendingen

Vrenelibrunnen —  Urheber: BZ Berner Zeitung<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-wasseramt.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>7</div><div class='bid' style='display:none;'>1258</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>

Vrenelibrunnen: Urheber: BZ Berner Zeitung

Am schönen Morgen des 7. Juni fanden sich nach und nach unsere rüstigen Senioren und Seniorinnen vor der Kirche ein zu unserer Ausfahrt ins Guggisbergerland. Pünktlich um 10.00 Uhr waren alle da, die sich angemeldet haben und so konnten wir auch pünktlich starten. Der äusserst freundliche und ruhige Chauffeur Ernst Stoll fuhr zuerst Richtung Kriegstetten, so dass ich mich einen Moment lang fragte, ob wir uns auch richtig verstanden haben punkto Ziels der Reise. Doch klar! Sein Ziel war glücklicherweise auch Guggisberg.
Er führte uns durch schöne Landschaften und schmucke Dörfer im Oberaargau Burgdorf zu, dann gings über Krauchthal und durchs Lindental nach Worb. Nach der Überquerung des Aaretals und des Gürbetals gings nun stetig aufwärts nach Riggisberg. Kurz nach Riggisberg grüsste uns schon von rechts oben die Ruine des ehemaligen Cluniazenser Klosters Rüeggisberg. Über Milken und Riffenmatt gelangten wir nach Guggisberg, schön rechtzeitig zum Mittagessen. Fast bedauerten einige, nicht auf der sonnigen Terrasse mit der gewaltigen Aussicht in die Freiburgeralpen bleiben zu können. Aber die Tische drinnen waren schon gedeckt und das Servierpersonal wartete auf seinen Einsatz. Das Mittagessen hat, soweit ich das gehört habe, allen sehr gemundet. Nach dem Essen gings nach draussen, am Vrenelibrunnen vorbei, in die alte Kirche. Dort haben wir gesungen, zwar nicht das schöne, alte Lied vom Vreneli abem Guggisberg, sondern ein anderes Liebeslied, ein Lied von der Liebe Gottes:

Soll ich meinem Gott nicht singen?
Sollt ich ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut er's mit mir mein´.
Ist doch nichts als lauter Lieben,
das sein treues Herze regt,
das ohn Ende hebt und trägt,
die in seinem Dienst sich üben.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.

Frau Therese Aebischer gab uns einen kurzen, interessanten Überblick über die Geschichte der Kirche und der Gemeinde Guggisberg. 1148 wurde der Ort und die Kirche erstmals erwähnt in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Rüeggisberg, dessen Ruinen wir ja auf unserer Hinfahrt von weitem gesehen haben. Sie erzählte uns auch die traurige Liebesgeschichte vom Vreneli und vom Hansjoggeli und machte uns auf die eindrücklichen Farbfenster aufmerksam von Max Brunner. Das eine stellt eben diese Liebesgeschichte dar, das andere ist der Liebe Gottes gewidmet und stellt die Geschichte vom verlorenen Sohn dar.
Nachdem wir noch einmal die schöne Aussicht genossen haben, ging die Fahrt zurück nach Bern und dann durch das Limpachtal zurück nach Derendingen.


Bereitgestellt: 06.08.2019     Besuche: 16 Monat 
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