Martin Joss

Kreuzigung und Tod Jesu

Wir können in dieser Zeit des Corona Virus nicht zum Gottesdienst zusammenkommen.
Dies bedeutet, dass Sie sich den Bibeltext für die heutige Predigt selbst vorlesen müssen. Das ist eine Chance und wir sollten sie wahrnehmen.

Lesen sie den Text langsam.
Schliessen Sie nach jeder Folie die Augen und versuchen Sie, mit allen Sinnen (Sehen Hören Riechen Schmecken Tasten) in die Szenerie einzutauchen, die der Evangelist uns erzählt.

Doch Vorsicht, halten Sie ein wenig Abstand. Es geht hier streckenweise äusserst gewalttätig zu!
24 Sie nagelten ihn ans Kreuz und verteilten dann untereinander seine Kleider. Durch das Los bestimmten sie, was jeder bekommen sollte.



25 Es war neun Uhr morgens, als sie ihn kreuzigten.
26 Als Grund für seine Hinrichtung hatte man auf ein Schild geschrieben: »Der König der Juden!«
27 Zugleich mit Jesus kreuzigten sie zwei Verbrecher, einen links und einen rechts von ihm.



29 Die Leute, die vorbeikamen, schüttelten den Kopf und verhöhnten Jesus: »Ha! Du wolltest den Tempel niederreißen und in drei Tagen einen neuen bauen!
30 Dann befreie dich doch und komm herunter vom Kreuz!«
31 Genauso machten sich die führenden Priester und die Gesetzeslehrer über ihn lustig. »Anderen hat er geholfen«, spotteten sie, »aber sich selbst kann er nicht helfen!
32 Wenn er der versprochene Retter ist, der König von Israel, dann soll er doch jetzt vom Kreuz herunterkommen! Wenn wir das sehen, werden wir ihm glauben.«
Auch die beiden, die mit ihm gekreuzigt waren, beschimpften ihn.



33 Um zwölf Uhr mittags verfinsterte sich der Himmel über dem ganzen Land. Das dauerte bis um drei Uhr.
34 Gegen drei Uhr schrie Jesus: »Eloï, eloï, lema sabachtani?« –
das heißt übersetzt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«


35 Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: »Der ruft nach Elija!«
36 Einer holte schnell einen Schwamm, tauchte ihn in Essig, steckte ihn auf eine Stange und wollte Jesus trinken lassen. Dabei sagte er: »Lasst mich machen! Wir wollen doch sehen, ob Elija kommt und ihn herunterholt.«
37 Aber Jesus schrie laut auf und starb.


38 Da zerriss der Vorhang vor dem Allerheiligsten im Tempel von oben bis unten.
39 Der römische Hauptmann aber, der dem Kreuz gegenüberstand und miterlebte, wie Jesus aufschrie und starb, sagte: »Dieser Mensch war wirklich Gottes Sohn!«
40 Auch einige Frauen waren da, die alles aus der Ferne beobachteten, unter ihnen Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus dem Jüngeren und von Joses, sowie Salome.
41 Schon während seines Wirkens in Galiläa waren sie Jesus gefolgt und hatten für ihn gesorgt. Außer ihnen waren noch viele andere Frauen da, die mit Jesus nach Jerusalem gekommen waren.


Bereitgestellt: 09.04.2020     
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