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Erntedank Zuchwil - warme Hände

ChatGPT Image 28. Aug. 2026, 11_10_33 (Foto: web zuchwil)

«Was können unsere Hände?»

Das war eine der Fragen am Samstag, 12.9.2026 in der KUW der 3. Klasse in Zuchwil.

Und warum waren die Hände ein Teil des Inhaltes, wenn doch Erntedank gefeiert wurde?

Du willst Antworten? Dann lies weiter …
Matthias This Weber,
Wenn wir an Erntedank denken, dann sehen wir zuerst Äpfel, Kartoffeln, Brot und vieles mehr, was uns die Schöpfung so alles schenkt.

Aber denken wir auch an die vielen Hände, die die Ernte überhaupt möglich machen?

Aus Sicht der Kinder können unsere Hände noch viel mehr als ernten. Nämlich:
- Eine Hand kann mich halten, wenn ich Angst habe.
- Eine Hand kann mir helfen, wenn ich etwas nicht alleine schaffe.
- Eine Hand kann mich trösten, wenn ich traurig bin.
- Mit meinen Händen kann ich etwas geben und mit anderen teilen.
- Eine Hand kann mich schützen und auffangen.
- Eine Hand kann Wärme schenken.

Schau doch einmal deine Hände von allen Seiten an.
Spüre sie und erinnere dich an die vielen Dinge, die du in der letzten Zeit mit den Händen erledigt hast.

Bereits eine Hand von uns kann zeigen, dass wir nicht alleine sind:
- Wenn ein kleines Kind Angst hat, nimmt es die Hand von Mami oder Vati.
- Wenn jemand traurig ist, legt vielleicht jemand eine Hand auf seine Schulter.
- Wenn jemand stolpert, streckt jemand eine Hand aus.

Gemeinsam haben wir in der KUW das obere Bild betrachtet und für die Kinder war rasch klar, dass auf diesem Gottes Hand die Erde hält und wärmt.

Dies bedeutet, dass Gott die Welt nicht egal ist und dass damit auch wir Menschen für Gott wichtig sind.
Wir können diese Hand nicht sehen, aber manchmal spüren.

In der Bibel (Römer 6,13) steht:
«… sollt ihr jetzt Werkzeuge in Gottes Hand sein, damit er euch für seine Ziele einsetzen kann.»

Unsere Taten und somit auch unsere Hände sind Werkzeuge von Gott.
Er fordert uns also heraus, dass wir zum Beispiel ernten was gewachsen ist, aber auch Wärme in unsere Welt bringen:
- Vielleicht mit einer kleinen Hilfe.
- Vielleicht mit einer Umarmung.
- Vielleicht mit einem geteilten Znüni.
- Vielleicht damit, dass ich jemanden nicht alleine lasse.

Denn manchmal beginnt etwas Grosses mit einer ganz kleinen Hand.

Ja unsere Hände sind wichtig und darum haben wir im Gottesdienst am 13.09.2026
auch den Händen danke gesagt!

Wünsche allen eine tolle Zeit.
Sozialdiakon Matthias This Weber
Bereitgestellt: 13.09.2026     Besuche: 3 heute, 12 Monat 
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