Die inneren Barrieren zu überwinden, um Gipfel zu erreichen ist ohne solide Hilfe anderer kaum möglich. So mein Fazit, nach dem ich Anita Panzers Wegbeschreibung durch ein buntes Berufsleben gehört habe.
Sie war Gastrednerin unseres diesjähriges Neujahrskonzerts, welches durch "
» das Trio Rebelunion" musikalisch gestaltet wurde. Die dargebotene Musik war wie eine magische Klangreise, die die Vorstellungskraft der Hörer anregte. Die drei Musiker improvisierten mit Klängen des Barock, Jazz und elektronischer Musik – auf stimmungsvolle, überraschende Art und Weise.. Die rund dreissig Anwesenden durften vom ersten Klang "Himmelblau" bis zur letzten "Im-Pulse" auf eine innere Bergreise gehen, mit Höhen und Tiefen:
Stille ... Stille ...
das Gras wachsen hören.
Farben ... Klänge sehen,
Farben hören,
Pinselstriche auf der Tonleiter des Lebens. (Michael Mikolaschek 2004)
Beeindruckend war, wie leicht das Gespräch zwischen den Anwesenden und
» Anita nach ihrer Gastrede war. Auf Fragen, wie z.B. man sich durch die eigene Sehnsucht den Beruf (die Berufe) gestaltet, wie man nach einer Zäsur Neues wagen kann, erinnerte mich an das altvertraute:
"Wer im Beruf glücklich ist, arbeitet keinen Tag seines oder ihres Lebens."
Auf die Frage, wofür sie sich entscheiden würde, wenn sie müsste, für die Natur oder die Menschen, die Antwort: «Zum Glück kann ich beides kombinieren, aus beidem ziehe ich viel Energie. Wenn ich müsste, würde ich mich aber für die Menschen entscheiden.» Anita's Leben sagt mir, dass man nicht nur gradlinig leben und arbeiten muss.
Die Texte von Brigitte Schweizer, Michael Mikolaschek und der renommierten Berner Schriftstellerin Marianne Freidig haben mich, da wo ich in der vordersten Reihe der Kirche sass, in die Weite der Berge gebracht. Die Musik, manchmal anspruchsvoll, manchmal spielerisch, eignete sich sehr für diese Meditation, die durch Wind, Geröll und Gefahren, sowie hin zum Gipfel führte. Das "Trio Rebelunion" liess sich vom Thema und dem Moment inspirieren.
» Michael Mikolaschek am Klavier und Keyboards, Reto Bischofsberger an den Schlagzeugen und
» Brigitte Schweizer Sängerin und Schauspielerin boten hier ihr erstes gemeinsames Konzert.
Leider konnte die eingeladene nepalesische Bergsteigerin Susmita Maskey krankheitsbedingt nicht anwesend sein. Der Austausch während des Konzerts und während des Apéro danach war wertvoll, die Gäste blieben bis lange, lange nach Ende des Konzerts im Gemeindesaal und plauderten miteinander. Immer ein Zeichen eines gelungenen Anlasses.